Verbesserung des Baumstandortes

Verbesserung des Baumstandortes

Baumscheibe

Der Standort des Baumes ist entscheidend

Der natürlichste Standort der meisten Bäume ist der Wald, da dort ein ausgewogenes ökologisches Gleichgewicht herrscht. Aber im Siedlungsraum von Menschen haben Bäume erheblich mit

  • nährstoffarmen, verdichteten und versiegelten Böden,
  • höheren Temperaturen,
  • geringer Luftfeuchte,
  • höherer Sonneneinstrahlung,
  • ungünstigem Wasserhaushalt

und vielem mehr zu kämpfen. Da Bäume relativ anpassungsfähig sind, können sie diesen Dauerstress über begrenzte Zeiträume kompensieren. Dies geht jedoch genau wie beim Menschen an die Substanz, so dass irgendwann bzw. beim Hinzukommen von weiteren negativen Faktoren keine Schutzmechanismen mehr vorhanden sind, die vor Krankheiten oder Schädlingen Schutz bieten.

Üblicherweise wird von den meisten Menschen nur der oberirdische, weil sichtbare Baumteil als wesentlich war genommen. Die unterirdischen Baumorgane, die Wurzeln, erstrecken sich ringsherum von Stamm bis Kronenrand plus 1,50m über den Kronenrand hinaus, aber nur an einem natürlichen Standort. Die Wurzeln tragen zusätzlich zur Statik erheblich zur Baumversorgung bei und sind deshalb eines der wichtigsten Organe.

Im Siedlungsbereich sind die durchwurzelbaren Bereiche aber durch alle Arten von Bauwerken begrenzt. Eine Erhöhung der Vitalität eines Baumes kann deshalb hauptsächlich durch Verbesserung des durchwurzelbaren Bodens erzielt werden.

drei Pilze

Hier kann man durch Einbringen von Bodenhilfsstoffen, die den Lufthaushalt des Bodenraumes, die Nährstoff- und Wasseraufnahme sowie die Wasserspeicherung verbessern, die Lebenserwartung eines Baumes effektiv erhöht werden.

Bodenbelüftung in Kombination mit dem Einbringen von Bodenhilfstoffen ist bei stark verdichtetem Boden notwendig. Dazu zählt auch die Beimpfung des Wurzelbereichs mit baumartspezifischem Sporensubstraten heimischer Pilzarten, Mykorrizha genannt.Sie verbessert durch die Symbiose zwischen Baum und Pilz die Nährstoff- und Wasseraufnahme, zusätzlich werden Schadorganismen abgewehrt.

Mykorrizha ist nichts Neues. Diese Lebensgemeinschaft aus speziellen Wurzelpilzen und den Feinwurzeln fast aller Pflanzenarten ist teil unseres natürlichen Ökosystems.

 

Hierbei legt sich das wattefeine Wurzelgeflecht des Pilzes um die Feinwurzeln des Baumes. Dies bietet zum einen Schutz vor Schadorganismen aus dem Boden. Vor allem aber können die feineren Pilzwurzeln besonders gut Wasser und Nährstoffe aufnehmen und geben sie an den Baum weiter, die Vergrößerung der Feinwurzeloberfläche des Baumes ist enorm. Der Pilz überhaupt nicht dumm, bekommt dafür Zückerchen vom Baum (Glukose aus Photosynteseherstellung).

Dieses natürliche Netzwerk wird sich in der Baumpflege zu Nutze gemacht und ist als hoch konzentriertes Sporensubstrat bei seriösen Herstellern erhältlich.
Es kann ganz einfach mit dem Spaten im gesamten Wurzelbereich eingebracht werden.