Über Zedern

Über Zedern

 

Beliebte Nadelbäume in Parks und Privatgärten

Die blaue Atlaszeder ist einer der beliebtesten und deshalb häufig vor­kom­menden Nadel­bäume in Parks und Privatgärten.

Als einer der schönsten Nadelbäume kommt ihre majestätische Architektur vor allem auf großzügigen Flächen zur Geltung. Und obwohl sie zu den Gigalinern unter den Bäumen zählt, sieht man ihre verzweifelte blass­blaue Gestalt in noch so kleinen Gärtchen.

Meist steht sie auf einmal da und ist an ihre, durch Grund­stücks­größe oder in unmittel­barer Nähe stehende Gebäude, vorgege­benen Grenzen gestoßen.

Achtung: Zedern sind sehr bruchanfällig

Aber dennoch können gerade Zedern hervorragend allseitig fachgerecht eingekürzt werden, ohne dass sie ihre natürliche Gestalt verlieren. Die gesamte Krone kann verkleinert oder auf eine bestimmte Größe durch wiederholte Kroneneinkürzung gehalten werden.

Die Einkürzung der überlangen Äste sollte rechtzeitig erfolgen, damit die gesamte Krone möglichst eine geschlossene Oberfläche erhält. Denn Zedern sind wegen ihrer spröden Holzeigen­schaften sehr bruchanfällig.

Vor allem Nass­schnee­auflagen, die hier regelmäßig zu erwarten sind, verursachen sehr häufig Ausbrüche ganzer Kronenteile.

 

Dabei entstehen zu einer aufgelösten Kronen­gestalt auch erhebliche Schäden irreparabel am Stamm bis ins Kernholz hinein. Meist hat das aus Sicher­heits­gründen eine Fällung zur Folge.

Diese Schäden können präventiv durch eine fachgerechte Schnittmaßnahme verhindert werden.

Auf die Einkürzung der Spitzentriebe sollte allerdings möglichst verzichtet werden, weil dadurch ein meist ungewolltes, übermäßiges Breitenwachstum der unteren Kronenbereiche gefördert wird.